Mittwoch, 29. August 2012

Politik, jenseits von Macht

Gestern im Auto hörte ich Radio: "Redezeit - Piraten im Umfragetief".

Schnell wurde auch die Frage nach der Macht gestellt:

Wollen die Piraten Macht?
Können die Piraten Macht?
Können wir Piraten sagen wo es langgeht?
Können wir im herrschenden Politikbetrieb bestehen?
Welche politischen Utopien geben wir für Machtbeteiligung auf?
...
Ich bin zuhause angekommen, hochgelaufen und habe angerufen.

Ich will niemandem sagen wo es langgeht.
Ich interessiere mich für Politik jenseits von Macht.
Ich verstehe (Piraten)Politik als gemeinsames Schaffen eines politischen Betriebssystems, das jeder/m Einzelnen ermöglicht, unsere Zusammenleben eigenverantwortlich mitzugestalten.
Kann einen Betriebssystem Macht haben?
Nein, es sollte funktionieren und seinen Zweck erfüllen.

Wie organisieren wir uns, so dass unsere Vielfalt abgebildet wird und dass basisdemokratische Entscheidungsprozesse stattfinden können?
"Wie wollen wir zusammen leben? "
Wie teilen wir uns mit?
Wie wollen wir unser Gemeinwesen gestalten?

Nicht ein bisschen pro forma bürgernah wie es Angela Merkel in ihrem monarchistisch anmutendem Zukunftsdialog gerade versucht, sondern wirklich demokratisch.

Wie geht das?

Das möchte ich herausfinden und entwickeln.

Frei, eigenverantwortlich und zusammen.

Partei?
Notwendiges Mittel.
Gefahr?
Partei wird zum Selbstzweck.
Macht?
Nicht über andere.
Verantwortung?
Trägt jede/r selbst.
Umfragetief?
Piepegal. Abgelegt unter Seegang

Liebe Grüße, Susanne







Kommentare:

  1. ich lese von dir fast nur fragen. hast du auch mal antworten?

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    1. Selber denken, nicht auf Antworten anderer warten. Und nebenbei bemerkt: nur wer Fragen hat, findet auch Antworten.

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    2. ich habe antworten. bezweifel aber ob susanne welche hat. bge und basisdemokratie werden hier immer wieder vermischt und in zusammenhang gestellt. langfristige konzepte findet man nicht nur ideen und fragen.

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  2. Momentan habe ich Fragen.
    Liebe Grüße, Susanne

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    1. entschuldigung, du hast seit jahren nur fragen. kaum antworten. verfolge bge seit einer weile.

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    2. Liebe Susanne, ich ziehe meinen Hut vor Deiner Ausdauer und Deinem Mut, Dich immer wieder und stoisch dem Gegenwind und der Diskussion zum BGE zu stellen. Wenn es irgend etwas gibt, was ich beitragen kann, dann lass es mich wissen. Ich versuche in meinem Umfeld zu tun, was ich kann. LG Dirk

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    3. Nuridioten,
      Wann Du schon tolle Antworte hast bitte arbeite in Ihre Verwirklichung. Was ist das fuer eine Einstellung? Keine Zwang ist Susanne zu lesen. Wann es Dir nicht passt arbeit kobstruktive mit Leute die si wie Du denken.
      Ich danke Dir Susanne das Du mit Deine Fragen mich zu nachdenken und Eigene Antwortfinden angestosst hast.

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    4. @Dirk bge und basisdemokratie nicht vermischen!

      @Canto ich will ja kein bundestagsmandat. ich erwarte von politikern im bundestag aber antworten. ich möchte keine märchen lesen sondern verbesserungen.

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  3. warum sollte man dich dann wählen? "basisdemokratische Entscheidungsprozesse" mit allen bürgern in deutschland ist unmöglich.

    wenn die meisten menschen bge ablehnen, was machst du?

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  4. die frage steht immer am anfang...!!! www.hugokuelhaus.de und www.omnibus.org, erstmal müssen alle gefragt werden...beste Grüße aus Hannover!

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    1. klar kann man alle fragen aber wer weiss ob man da vernünftige antworten bekommt. beim tagesgeschäft in der politik ist eine spontane volksentscheidung nicht möglich!
      statt nur fragen zu stellen auch mal antworten anbieten!

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  5. Vielleicht ist das Wort Macht inzwischen zu negativ besetzt. Trotzdem lässt sich ohne Macht nichts bewegen. Macht bedeutet doch, dass man handlungsfähig ist. Wenn diese Macht ermöglicht, dass wir alle handlungsfähig sein können , als Individuum und als Teil dieser Gesellschaft, dann finde ich Macht als überaus positiv. Macht sollte sich halt verteilen auf möglichst alle, die mit Macht verantwortungsvoll umgehen können und wollen. Wenn sich Macht konzentriert auf wenige, die diese dann auch zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen und andere dadurch benachteiligen, dann nennt man das "Machtmissbrauch". Macht an sich ist nicht verkehrt, oder?

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  6. hallo susanne,
    danke für deine schönen anregungen auf dem #bump12. das wort kampf durch bewerben auszutauschen finde ich besonders schön. das wort kampf und demokratie passen nach meinem gefühl sehr schwer zusammen. meine frau schickte mir dazu diesen link den ich mit dir teilen möchte.
    herzlicher gruß andreas
    http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2012/nach-demokratie-kommt-empathie.html#.UD0OwhYVK_8.email

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